Die Lehrpersonen an der Schloss Schule –
ein erfahrenes Team

Zusammen haben sie schon 149 Jahre hier im Schloss verbracht – Jahre, die prägten und spannende Geschichten, die es zu erzählen gibt. Die Lehrpersonen der Schloss Schule erzählen, was sie in ihrem Berufsalltag bewegt und gewähren Einblicke in ihre ganz eigene Sichtweise auf das Schulleben.

Kaspar Probst

Schulleiter,
seit 1995 an der Schloss Schule
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Nach 12 Jahren Unterricht an der Volksschule als Primarlehrer gründete ich vor 25 Jahren zusammen mit einem Lehrerkollegen die Schloss Schule mit dem Fokus auf zielorientierten und klar strukturierten Unterricht in kleinen Klassen.

Der Start mit nur 6 Schülerinnen und Schülern entsprach nicht ganz meinen Erwartungen, doch mit der Zeit füllten sich die Zimmer im altehrwürdigen Schloss, dem schönsten Schulhaus im Kanton.

Zu den wichtigsten Faktoren für erfolgreiches Lernen und Lehren gehört aus meiner Sicht die Beziehung zwischen Schülerinnen und Schülern und ihren Lehrpersonen. Daher ist es eine meiner Hauptaufgaben als Schulleiter geeignete Lehrpersonen zu finden und ihnen ein Umfeld zu bieten, in dem sie sich wohl fühlen und sich entsprechend entfalten und entwickeln können.

Dass das jetzige Lehrerteam zusammen bereits 149 Dienstjahre hier im Schloss auf dem Buckel hat, erfüllt mich mit Stolz und ich freue mich auch nach 23 Jahren immer wieder auf die tolle Zusammenarbeit im Kollegium.

Regula Nava

Lehrerin an der Sekundarschule,
seit 2009 an der Schloss Schule, unterrichtet Deutsch, Französisch, Räume, Zeiten, Gesellschaften, Berufliche Orientierung und Bildnerisches Gestalten
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Jugendliche auf ihrem Weg ins Erwachsenen-Leben über drei Jahre zu begleiten, ist für mich bis heute eine faszinierende Aufgabe. Ich habe im Laufe der Jahre an verschiedenen Sekundarschulen unterrichtet, war Familienfrau und habe auch im Verkauf und in der Erwachsenenbildung geschnuppert. Doch es zog mich immer wieder in meinen pädagogischen Beruf zurück. Seit 10 Jahren unterrichte ich nun an der Schloss-Schule.

“Turning a jungle into a garden without destroying a single flower”. (Robert Lax)

Dieser Satz wird immer mehr zu meinem Leitspruch.

Es ist mir ein Anliegen, die verschiedenen Jugendlichen mit ihren Charakteren, ihren Stärken und Schwächen, ihren Ideen und Fantasien ernst zu nehmen und sie auf einem wichtigen Lebensabschnitt ein Stück weit zu begleiten. Einerseits bedeutet dies, die Klasse als Gruppe zu coachen und zu führen, so dass alle ihren Platz finden und jeder einzelne sich möglichst gut entwickeln kann. Ich erachte es als eine wichtige Aufgabe, soziale Kompetenzen zu fördern: sich in der Gruppe integrieren, zuhören, eine Meinung vertreten, andere Meinungen respektieren, Konflikte konstruktiv lösen ….

Andrerseits ist es mein Job, jeden Schüler, jede Schülerin in seiner /ihrer Individualität und Eigenart wahrzunehmen und zu motivieren, die eigenen Fähigkeiten zu entdecken und zu entfalten, an sich selber zu glauben und möglichst optimal zu lernen. Ich wünsche mir, möglichst viele Unterrichtsstunden, in denen viele Schüler und Schülerinnen aus innerem Antrieb heraus Fragen stellen, sich mit einem Lerngegenstand aus eigenem Interesse beschäftigen und sich für ein Thema begeistern lassen.

Dies ist auch ein Grund, weshalb Unterrichten für mich bis heute nie langweilig geworden ist: Es sind immer andere Menschen, es sind immer neue Herausforderungen und die Welt rundherum ändert sich laufend.

Stefano Cappilli

Fachlehrer an der Oberstufe, Primarschule und Übergangsklasse, seit 2005 an der Schloss Schule, unterrichtet Mathematik, Geometrie, Räume, Zeiten, Gesellschaften, Natur und Technik, Medien und Informatik, Bewegung und Sport und Lern- und Arbeitstechnik
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2004 habe ich meine Ausbildung als Primarlehrer in Kreuzlingen TG abgeschlossen. Nach einer kurzen Auszeit startete ich im Januar 2005 an der Schloss Schule in Uster. Dass ich heute, 14 Jahre später, an der Schloss Schule bin und weiterhin mit Freude unterrichte, kommt nicht von ungefähr. Im Leben trifft man manchmal auf Dinge, die sofort zu einem passen. Dies spürte ich hier sehr schnell. Ich traf auf ein tolles Team, auf eine tolle Atmosphäre und auf eine Lernumgebung in einem Schloss, welches seinesgleichen sucht.

Im Schuljahr 2015/2016 machte ich für ein Jahr eine Pause vom Schulalltag und besuchte 7 Länder in Asien. Dies war eine sehr eindrucksvolle und tolle Erfahrung. Die Möglichkeit, nach meiner Auslandsreise wieder im Schloss arbeiten zu können, machte die Rückkehr einfacher.

Ich schätze hier im Schloss die kleinen Klassen sehr. Mir gefällt es, dass ich die Schülerinnen und Schüler in der Zeit, welche sie hier verbringen, richtig kennenlernen darf und so gut wie möglich unterstützen kann. Mein Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler gerne meinen Unterricht besuchen. Die Schülerinnen und Schüler sollen Freude und Spass am Lernen haben. Sie sollen gerne in die Schule kommen, sich wohl und akzeptiert fühlen. Für mich sind das die wichtigsten Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen.

Christina Ammann

Lehrerin an der Primar- und Sekundarstufe,
unterrichtet alle Fächer an der Primarschule,
seit 1997 an der Schloss Schule,
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Meine Zeit im Schloss begann 1997, als ich nach einer langen Kinderpause den Wiedereinstieg ins Lehrerdasein wagte. Das Unterrichten ist eine meiner  Leidenschaften  und hätte zunächst nur ein zweites Hobby neben dem Dressurreiten, meiner anderen grossen Passion, werden sollen. Diese beiden Hobbies ergänzten sich optimal, denn  sowohl die Kinder wie auch das Pferd forderten und förderten mich. Bei beiden sind Vertrauen,  eine klare Linie, Beständigkeit und viel Verlässlichkeit wichtig für ein funktionierendes Zusammenspiel. Meine beiden Leidenschaften waren allerdings sehr zeitintensiv  und als mir die Belastung neben der Familie zu viel wurde, fiel es mir nicht schwer, mich für die Schule zu entscheiden und ich komme seit über 20 Jahren jeden Tag mit Freude ins Schloss Uster.

Als junge Lehrerin arbeitete ich nach einigen Jahren Volksschule in der Kinderklinik in Davos mit schwerkranken Kindern. Diese sehr  wertvolle Erfahrung hilft mir noch heute, den Blick auf das Wesentliche zu richten und mich nicht über unwichtige Kleinigkeiten zu ärgern. Auch meine Ausbildung an der Heilpädagogischen Hochschule half mir, meinen Horizont zu öffnen und den Herausforderungen des Lehrerlebens gelassener zu begegnen. Sowohl meine Zeit als junge Lehrerin als auch mein berufsbegleitendes Studium haben bestätigt, dass ich gerne nach Möglichkeiten suche, wie ich jeden einzelnen Schüler verstehen und nach seinen persönlichen Bedürfnissen fördern und unterstützen kann und mich freue zu erleben, wie die Jugendlichen ihre Persönlichkeit entfalten. Ich geniesse es, viele meiner Schüler über mehrere Jahre begleiten zu dürfen, manche sogar von der 4. Klasse bis zur 3. Oberstufe. In dieser Zeit entwickelt sich oftmals eine enge Beziehung, die teilweise auch noch über die Schulzeit hinaus anhält.

All die verschiedenen Erfahrungen haben mich geformt und ermöglichen mir, jeden Tag mit all seinen spannenden Aufgaben mit Schülern, Eltern, Lehrerkollegen und Fachkräften bewusst zu geniessen. Die Arbeit in der Schloss Schule mit den kleinen Klassen und der familiären Atmosphäre entspricht mir sehr. Dass wir ein seit Jahren beständiges Lehrerteam sind, das optimal zusammenarbeitet, trägt auch viel dazu bei, dass ich immer gerne zur Schule komme und ich wünsche mir, dass es meinen Schülern an diesem einzigartigen Ort genauso geht.

Najmeen Benz

Lehrerin an der Primarstufe, Übergangsklasse und an der Sekundarstufe, unterrichtet Englisch,
seit 2004 an der Schloss Schule.
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Als Lehrperson erfährt man viel Befriedigung und Erfüllung und macht auch immer wieder neue Erfahrungen. Es geht nicht nur darum, den Schülern Englisch beizubringen. Es geht auch um das Leben im Allgemeinen – Respekt, Geduld, Aufbau von Selbstvertrauen, Motivation und positives Denken. Ich bin überzeugt davon, dass man das, was man lehrt auch vorleben sollte. Nur so kann eine wechselseitige Beziehung funktionieren. Es ist mir wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler Spass haben und sich auf meinen Unterricht genauso freuen wie ich mich auf sie. Deshalb versuche ich, die reale Welt ins Klassenzimmer zu bringen oder organisiere immer wieder spannende Ausflüge ausserhalb des Schulhauses. Ich versuche, diverse Aktivitäten in meinem Unterricht einzubauen; beispielsweise ein englisches Frühstück, Ausflüge in die Stadt, wo sie Karten zeichnen müssen und ihren Weg mit der Karte finden müssen oder einen Besuch eines englischen Musicals. Im Schulzimmer darf grundsätzlich nur Englisch gesprochen werden. Mein Ziel für die Kinder ist, dass wenn sie die Schule verlassen, sie nicht nur in der Lage sind, Englisch zu schreiben, sondern vor allem auch fliessend zu sprechen. Deshalb achte ich im Mündlichen zu Beginn auch mehr auf den Redefluss als auf die Richtigkeit, damit die Schülerinnen und Schüler an Selbstvertrauen gewinnen. So wird die Englische Sprache ein Teil von ihnen und sie fühlen sich wohl und sicher genug, um diese auch ausserhalb des Unterrichts anzuwenden.

Sara Heusser

Lehrerin an der Sekundarstufe, unterrichtet Mathematik Englisch, Musik und Tastaturschreiben
seit 2011 an der Schloss Schule.
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Vor 9 Jahren wechselte ich von der öffentlichen Schule an die Schloss Schule Uster. Seither unterrichte ich hier an verschiedenen Oberstufenklassen. Zu Beginn konnte ich als Klassenlehrperson wirken und seit ich selber Mutter geworden bin, arbeite ich Teilzeit als Fachlehrkraft. In meiner Funktion als Lehrperson und auch als Mutter erlebe ich tagtäglich, dass es im Leben mit Kindern und Jugendlichen für fast keine Situation Patentrezepte gibt. Jeder Tag und jede Begegnung ist neu und herausfordernd. Als Lehrerin ist es mein Job „Lernen“ zu ermöglichen. Nach all der Zeit wurde mir klar, dass Lernen ein komplexes Gefüge aus intellektuellen, emotionalen, körperlichen und sozialen Fähigkeiten ist und ich als reine Stoffvermittlerin kaum etwas erreichen kann. Die lebendige Beziehung sehe ich gerade bei Pubertierenden als Grundlage des Lernens. Die Schloss Schule mit dem kleinen Klassensetting ermöglicht mir solchen alltäglichen Situationen angemessen zu begegnen. Es gelingt in kleinen Gruppen besser, Beziehungen zu leben und zu gestalten und die Person hinter dem Lernenden zu sehen und wertzuschätzen. Der rege Austausch mit den SchülerInnen, der regelmässige Kontakt mit den Eltern und die professionellen Gespräche mit meinen Teamkollegen schaffen eine Atmosphäre, welche ich für mich und auch für die SchülerInnen als bestärkend erlebe. Ich habe diesen Beruf auf dem zweiten Bildungsweg gelernt und bin bis heute eine begeisterte Lehrerin. Ich wachse tagtäglich an den Begegnungen mit den jungen Menschen und lerne ihre Sicht der Welt kennen. Meine Arbeit sehe ich als Kunst den jungen Menschen eine Tür zur Welt zu öffnen, sie neugierig zu machen, ihnen Selbstvertrauen und Orientierung zu geben, und das tue ich sehr gerne.

Ulla Meile

Lehrerin an der Sekundarstufe, unterrichtet die sprachlichen Fächer, Räume, Zeiten, Gesellschaften, Bildnerisches Gestalten und Projekt- und Atelierunterricht,
seit 1996 an der Schloss Schule.
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«Zusammen haben sie schon 149 Jahre hier im Schloss verbracht» – Damit beginnt ein Beitrag der Schloss Schule Uster. Von diesen Jahren gehen rund 20 Jahre auf meine Kappe!
Wie kam ich zur Schloss Schule? Warum bin ich immer noch hier?

1996, ein Jahr nach der Gründung, gab es eine 1. Sek. mit zwei Schülern. Über Umwege wurde ich angefragt, ob ich Interesse daran hätte, vier Stunden Französisch zu unterrichten. Das passte für mich, mehr lag ohnehin nicht drin, denn meine drei Kinder waren in der Primarschule, ohne die Angebote, die es heute für berufstätige Eltern gibt.
Warum bin ich immer noch hier? Die wunderbare Aussicht auf Uster und den Greifensee war und ist nicht ausschlaggebend, wenn auch nicht zu verachten. Mein Schulzimmer – für mich das schönste Zimmer im Schloss – mit dem knarrenden Holzfussboden und der unsymmetrischen Form hat extremen Wohlfühlcharakter, ist natürlich auch nicht der Grund für das lange Verweilen im Schloss. Wichtig sind die Menschen im Schloss, die Lehrpersonen und die Schüler. Wir haben ein tolles Lehrerteam, wir arbeiten miteinander und nicht gegeneinander, wir können uns aufeinander verlassen und bekommen immer Hilfe, wenn wir sie einfordern.
Seit vielen Jahren unterrichte ich nicht nur Französisch, sondern auch Deutsch, Englisch, Geschichte, Zeichnen und Projektunterricht und unzählige Schüler wurden von mir unterrichtet, gefordert und gefördert. In der Erinnerung bleiben die positiven Erlebnisse, die strahlenden Gesichter nach persönlichen Erfolgen, z.B. wenn es mit der Lehrstelle geklappt hat, die gute Zusammenarbeit mit den Eltern.
Lernerfolg ist von vielen Faktoren abhängig: Ein zentraler Punkt ist die Lernathmosphäre. Für mich ist es wichtig, dass sich die Schüler im Schulzimmer wohlfühlen, dass sie keine Angst davor haben, Fehler zu machen, dass sie sich zwar necken, sich aber nicht mobben, dass sie bereit sind, ihr Bestes zu geben und einen gesunden Ehrgeiz entwickeln und dass sie miteinander arbeiten können.

Gloria Miseric

Lehrerin an der Sekundarstufe, unterrichtet Deutsch, Englisch, Räume, Zeiten und Gesellschaft, Bildnerisches Gestalten, Wirtschaft, Arbeit, Haushalt, und Religionen, Kulturen, Ethik,
seit 2012 an der Schloss Schule.
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Vor etwas mehr als acht Jahren habe ich meine Stelle als Lehrperson hier in der Schloss Schule angetreten. Mit dem Unterrichten verbinde ich Freude, Kreativität und vor allem auch stetige Abwechslung. Täglich stehe ich vor unerwarteten Herausforderungen, die es möglichst rasch und kompetent zu bewältigen gilt. Doch nicht für jedes Problem habe ich immer eine passende Lösung und in genau solchen Situationen schätze ich die enorme Unterstützung meiner Lehrerkolleginnen und Lehrerkollegen umso mehr. Die vielfältigen Charaktere in unserem Lehrerteam machen es erst möglich, dass ich für jedes Anliegen eine entsprechende Anlaufstelle finde. In den Jahren als Lehrperson durfte ich einiges über den Berufsalltag wie auch über mich selbst erfahren. Für mich ist das Unterrichten eine Win-win-Situation. Ich lehre und werde belehrt und das nicht nur in fachlicher, sondern vor allem auch in menschlicher Hinsicht. Wenn mich jemand fragen würde, was ich in meiner bisherigen Zeit hier im Schloss gelernt habe, dann ist es sicherlich das Hineinversetzen in andere Menschen. Ich möchte die Denkprozesse und Handlungsweisen meiner Schülerinnen und Schüler verstehen und möchte erfahren, was sie in ihrem jugendlichen Alltag beschäftigt und erfreut. Durch meine stetigen Versuche die Welt aus der Perspektive der Schülerinnen und Schüler zu sehen, habe ich gelernt, dass meine eigene Ansicht nicht die einzig legitime und auch nicht immer die einzig vernünftige ist. Deshalb versuche ich meinen Unterricht so auszulegen, dass meine Schülerinnen und Schüler immer wieder dazu angeregt werden, den eigenen Standpunkt kritisch zu überdenken und Andersartigkeit in einer sich stets wandelnden Gesellschaft zu verstehen und zu akzeptieren.

Christoph Schulthess

Lehrer an der Sekundarstufe, unterrichtet Mathematik, Natur und Technik, Räume, Zeiten Gesellschaften, Medien und Informatik, Projekt- und Atelierunterricht und Bewegung und Sport,
seit 2003 an der Schloss Schule.
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Weshalb ist der Lehrerberuf auf mich wie zugeschnitten? Ich bin ein Allrounder: Ich kann fast alles und praktisch nichts davon perfekt. Als Lehrperson befasse ich mich mit sehr spannenden Inhalten rund um das Thema Mathematik, Geometrie, Physik, Chemie und Geografie. Ausserdem ist mein Aufgabenbereich so abwechslungsreich und meine Tätigkeit erstreckt sich über ein riesiges Feld vom Topf-Gärtner zur Putzkraft, vom Computer-Spezialist zum Musiker, vom Maler zum Coach, vom Trainer zum Schiedsrichter, vom Hauswart zum Streitschlichter, vom Sanitär zum Sanitäter, vom Motivator zum Programmierer, vom Outdoor-Koch zum Korrigierer. Langweilig wird es nie!

Wie kam ich an die SSU? Nach meiner Ausbildung zum Sekundarlehrer wollte ich mich langsam an die praktische Seite des Lehrerberufs herantasten. Die kleinen Klassen der Schloss Schule schienen mir das perfekte Tätigkeitsfeld, um den Berufseinstieg mit dem Fokus auf eine gezielte Förderung des einzelnen Schülers zu schaffen. Mein Plan war es, den Berufseinstieg zu bewältigen, um dann vielleicht auch einmal eine „grosse Klasse“ zu führen … Bis heute bin ich geblieben.

Was gefällt mir an der SSU? Die Schloss Schule ist wie eine grosse Familie: Man kennt sich, man mag sich oft, manchmal etwas mehr, manchmal etwas weniger, aber meistens kommt’s gut. Die Menschen sind spannend!
Der Chef und das Lehrerteam: Wir ergänzen uns prima, unterstützen uns, leiden und lachen miteinander. Es herrscht ein gutes Klima.
Die Lager: Wir fahren jedes Jahr als ganze Schule ins Lager. Ganz viele tolle Momente aus diesen Sportwochen bleiben mir EWIG in Erinnerung.
Und nicht zuletzt mein Arbeitsweg: Ich lege mit dem Fahrrad jeden Tag über sieben Hügel und durch den Wald meinen Arbeitsweg zum Schloss zurück. Bei Wind und Wetter, bei Hitze und Kälte, etwas Genialeres gibt es nicht.

Dafür setze ich mich ein: Eines meiner wichtigsten Anliegen ist, dass es möglichst allen Schülerinnen und Schülern in der von mir betreuten Klasse möglichst wohl ist. Leider gelingt das nicht immer, haben sich die Schülerinnen und Schüler doch nur bedingt gegenseitig ausgesucht. Aber da wo es gelingt, ist eine optimale Basis gelegt, um erfolgreich lernen zu können. Weiter spornen mich die vielen kleineren und grösseren Aha-Momente an, zu denen es erfreulicherweise immer wieder im Unterricht kommt. Ein kritisches Hinterfragen und eine gesunde Fehlerkultur tragen viel dazu bei, dass diese magischen Augenblicke entstehen können.

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